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Bernhard Heusler über den Wechsel der Führungsetage beim FCB. (Video: Telebasel)
Basel

Wer parkt richtig?

Nachdem am Sonntagmorgen verschiedene Online-Medien berichtet haben, dass der FCB-Präsident Bernhard Heusler seinen Rückzug plane, nimmt er nun dazu Stellung.

Die ganze Führungsriege ist bereit, sich zurückzuziehen

Laut dem FCB-Präsidenten sei die Meldung für die Fans eine Bombe die geplatzt ist, weil Namen bekanntgegeben wurden und Namen seien immer interessant. Man wollte darauf die Leute aus der eigenen Sicht informieren und gab zu diesem Thema eine Pressemitteilung heraus. Dabei sei es wichtig zu wissen, dass dieser Rückzug nicht nur die Personalien Bernhard Heusler und Georg Heitz betreffe. Sonder, dass wie angekündigt, die ganze Führungsriege bereit sei sich zurückzuziehen, wenn sich eine neue, nachhaltige und für die Mitglieder akzeptable Lösung finden lässt.

Die ganze Führungsriege des FCBs. (Adrian Knup (Vize-Präsident und Nachwuchschef), Georg Heitz (Sportchef),René Kamm (Marketing), Stephan Werthmüller (FInanzen) und Bernhard Heusler (Präsident).)(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Im Moment lägen noch mehrere Konzepte auf dem Tisch. Darunter ein Konzept aus der Region. Ein «Basler-Konzept». Diese Konzepte würden von einem externen Gremium, welches aber stark mit dem Fussball und dem FC Basel in Verbindung stünde, angeschaut werden und danach in die Mitgliederversammlung eingebracht werden. Um genau zu sagen zu können, was man wie machen werde, sei es aber noch zu früh.

Den Verein gibt es länger als uns

Er habe seine Position nie als Machtausüben empfunden, sondern immer gewusst, dass er eine Aufgabe für den Klub habe. Ganz am Anfang habe er gesagt, dass es den Klub vor ihm gibt und auch nach ihm geben werden. Er und die Führungsetage seien nur hier gewesen, um das Beste zu geben. Wenn Personalentscheidungen getroffen werden mussten, um neue Akzente zu setzen, seien diese immer nach bestem Wissen und Gewissen gefällt worden. Oft Richtig, ab und zu auch falsch. Auch der Entscheid sich zurückzuziehen sei eine Überlegung gewesen, an welchen Schrauben gedreht werden müsse, um neue Reize zu schaffen, damit der Verein weiterkommt. Der Meinung der Führung des Klubs nach habe es nicht gereicht, einfach einen neuen Spieler zu verpflichten, sondern man müsse den Mut haben, um zu sehen, dass es auch mal wieder neue Köpfe braucht. Dazu kam, dass es mit Marco Streller in den eigenen Reihen jemanden gibt, der die Verantwortung wirklich suche. Dann könne es nicht sein, dass man einfach irgendwelche Pseudo-Stellen erschafft, nur um die eigene Macht zu erhalten.

Bernhard Heusler hat während seiner FCB-Zeit wohl an den richtigen Schrauben gedreht.

Namen sind bestätigt

Da man die Gerüchte in der Pressemitteilung nicht als Humbug dargestellt hat, könne man davon ausgehen, dass die Namen Marco Streller und Bernhard Burgener stimmen. Man stehe in Kontakt. Neben der sportlichen- und technischen Führung um Marco Streller, mit dem man schon länger in Kontakt stehe, brauche es auch eine unternehmerische Führung. Für diesen Part habe man mit Bernhard Burgener sicher jemanden, den man in der Region kenne, der unternehmerisch gut aufgestellt ist und auch bereits im Fussball tätig war. So gesehen sei es aus Heuslers Sicht ein Projekt mit Namen, die interessant klingen.

Der zweite Mann im «Basler-Konzept» und vielleicht der neue Präsident: Bernhard Burgener. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

«Es sind alle froh, dass ich gehe»

Auf die Frage, wie die Reaktionen bis anhin waren, entgegnete der Noch-FCB-Präsident scherzhaft, dass alle froh seien, dass er geht. Nimmt dann aber auch noch ernsthaft dazu Stellung. «Es gab verschiedene Reaktionen». Es sei auch noch sehr früh, fast sogar zu früh für in selbst. Vorgestern habe er noch nicht im Traum daran gedacht, heute ein Interview über dieses Thema geben zu müssen. Sie haben zwar damit gerechnet, dass dieser Zeitpunkt kommen werde, vor allem nachdem man eine Basler-Lösung provoziert habe, sei es nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis die Namen auch ans Licht kommen werden.

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